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Hier erfahrt Ihr Näheres zu den Reisen mit der Lady Grey.

Zunächst gibt's unten die zehn aktuellsten Einträge, mit dem neuesten gleich ganz oben. Alternativ gelangt ihr über die Reiter 'Europa', 'Afrika' usw. (oben oder rechts) zu allen Einträgen des betreffenden Kontinents. Über den dunkelgrünen Button oben rechts gelangt ihr zu einem weiteren Inhaltsverzeichnis, in dem ihr schnell alle Zwischenetappen findet.



Feb 06 2019

Erg Chebbi (Marokko) (GPS: 31°13,978'N; 004°05,722'W)

Foto Marokko "Was ist es nur, was dich immer wieder in die Wüste lockt?" habt ihr mich vor Jahren gefragt. Die Antwort könnt ihr hier nachlesen. Auch wenn ich es heute anders ausdrücken würde, an der Faszination der Wüste hat sich nichts verändert! Im Gegenteil: nach wie vor ist sie der ideale Ort, der Kälte, der Hektik, Anspannung und den Malaisen im winterlichen Europa zu entkommen!

So nimmt es wenig Wunder, dass das Ziel der Winteretappe 2018/2019 wieder einmal in Marokko liegt. Genauer im 'Kleinen Süden', dem schmalen Streifen zwischen Hohem Atlas und algerischer Grenze. Das ist zwar noch nicht die echte Sahara, aber nahe dran! Dort gibt es steile Gebirge ebenso wie malerische Flusstäler, weite Ebenen und gewaltige Sandgebirge. Der rechte Ort zum Abschalten, zum Seele-baumeln-lassen, aber auch für ein paar gedankliche Weichenstellungen.
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Nov 21 2018

El Puerto de Santa Maria (Spanien) (GPS: 36°35,333'N; 006°14,453'W)

Foto Spanien "Cádiz ist eine schöne Stadt. Hat viel Sehenswertes zu bieten und das Wetter ist auch im Herbst durchaus erträglich." So hatte ich vor fünf Jahren die vermutlich älteste Stadt Westeuropas beschrieben. Auch ihre 'moderne' Schwester - auf der anderen Seite der Bucht - existiert schon seit den Tagen von Christobal Colón: von hier startete er 1492 mit der Santa Maria zum zweiten Anlauf seines legendären Segeltörns nach Indien. Auf dem er - wie bekannt - versehentlich die 'Neue Welt' entdeckte.
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MAR 30 2018

Montevideo (Uruguay) (GPS: 34°54,282'S 56°12,672'W)

Foto Grimaldi Die Uhr tickt. Tick - Tack. Unaufhörlich. Der Moment des Abschieds rückt näher. Nur noch zweiundsiebzig Stunden. Dann wird uns ein Monster von Schiff aus Südamerika fortbringen. Ein Ro/Ro-Schiff der Grimaldi Line: die Grande Amburgo. Für die Lady Grey und mich sind die letzten Stunden in Südamerika eingeläutet.

Nach einem schweren Gewitter, der das halbe Land unter Wasser setzt, rolle ich letzte Woche in Montevideo ein und sage beim Verschiffungsagenten "Hallo" und lasse das Ticket bestätigen. Als ich danach durch die belebten Straßen der City bummle, wird mir mit einem Schlag bewusst, dass das nun wirklich das Ende ist. Ohne Wenn und Aber. Das Ende der Etappe durch Südamerika. Die letzten Tage! Die letzten Kilometer! Termino! Ende! Aus!

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OCT 31 2017

Los Chorros - bei Coquimbo (Chile) (GPS: 29°21,393'S; 071°09,397'W)

Foto Chile

Warten ist nicht mein Ding! Eures vermutlich auch nicht. Ist man seinem (witterungsbedingten) 'Fahrplan' aber um Wochen voraus, bleibt nichts anderes übrig! Dabei tue ich die letzten Wochen schon arg langsam. Ganz nach dem allgegenwärtigen Motto Südamerikas "Tranquilo!" Bleibe mehrere Tage an Orten, wo es nichts zu sehen gibt - außer hübscher Landschaft und bunten Blumen. Fahre allenfalls ein oder zwei Stunden pro Tag, um ja nicht zu schnell vorwärtszukommen. Um ja nicht in scheußliches Wetter zu geraten! Der letzte Blick auf die Wetterkarte zeigt zwei ausgedehnte Tiefdruckgebiete. Eins nördlich, eins südlich von mir. Dort regnet es wie aus Kübeln! Warum soll ich mich also sputen, von diesem netten Fleckchen Erde wegzukommen?
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AUG 12 2017

Foz do Iguaçu (Brasilien) (GPS: 25°36,315'S; 054°29,548'W)

Foto Argentinien Von den "Big Five" ist er der wohl eindrucks­vollste. Die achtzig Meter, die er sich in die Tiefe stürzt, sind kein Weltrekord - seiner Attraktivität tut das keinen Abbruch! Manche sind gar nur zwanzig oder dreißig Meter hoch. Andere tröpfeln nur so vor sich hin - jetzt in der Trockenzeit. Alle gemeinsam machen den Charme dieses siebten Weltwunders aus, wie es manche hier bezeichnen. Ein antikes Wunder sind sie freilich nicht, obwohl sie sich schon an die zweihundert Millionen Jahre in die enge Schlucht stürzen, die sie sich selber geschaffen haben.

Weltwunderwürdig sind eher die Tourimassen, die täglich einen Blick in den 'Teufelsrachen', auf 'Adam und Eva', auf 'Salto Bosetti' und die zweihundertachtzig anderen Wasserfälle erhaschen wollen. Wie gut, dass sich zwei Länder dieses Spektakulum teilen können: Brasilien und Argentinien. Paraguay ist auch nur zwanzig Kilometer entfernt und steuert auch noch ein paar Besucher bei. Vor uns liegen die Wasserfälle des Iguaçu.

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MAR 20 2017

ARG CHL URG Nueva Helvecia (Uruguay) (GPS: 34°18,912'S; 057°13,856'W)

Foto Uruguay Die Schweiz ist ein schönes Land! Die neue Schweiz erst recht: 'Nueva Helvecia': ein schmuckes Städtchen vor den Toren Montevideos. An jedem der pieksauberen Häuser prangt das Wappen eines Schweizer Kantons: Uri, Schwyz, Bern, Appenzell. Gelegentlich auch ein deutscher Adler ... Die Menschen blond, blauäugig, adrett, fleißig. Sind Chile und Argentinien schon sehr europäisch angehaucht, fühlt man sich hier ganz wie im Alpenländle. Nur die Berge fehlen! Stattdessen sattgrüne Wiesen und Weiden, soweit das Auge reicht. Schwarzweiße Milka-Kühe. Schokolade vom Feinsten.
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Jan 01 2017

ARG CHL PAT TDF Ushuaia (Feuerland, Argentinien) (GPS: 54°48,454'S; 068°18,175'W)

Foto Argentinien Um Mitternacht knallen die Korken. Gründe zu Feiern gibt's genug! Das neue Jahr ist nur einer davon. Ein eher zweitklassiger. Dem Schampus ist das egal! Er fließt in Strömen, ein Glas ist nicht genug, eine Flasche schon gar nicht! Auf so vieles können wir heute anstoßen:

  • Ankunft in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Erde; näher am Südpol geht nimmer!
  • 888 Tage auf der Panamericana (2 Jahre, 5 Monate, 6 Tage);
  • Abschluss der 'Panamericana-Tour': dritte und längste Etappe: 64.136km seit Alaska;
  • Beginn der 'Greenhouse-Tour': vierte Etappe durch die grünen Niederungen Südamerikas;
  • Neue Jahreszahl für den Kalender: 2017;
  • 111 Tage bis zum nächsten Urlaub;
  • 77 Einträge im Reiseteil dieses Blogs.

Vielleicht finden sich ja noch ein paar Schnapszahlen mehr ... emoticon01 emoticon01

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Nov 28 2016

ARG CHL El Chaltén (Patagonien, Argentinien) (GPS: 49°19,516'S; 072°53,305'W)

Foto Argentinien Fitz Roy. Cerro Torre. Poincenot. Namen die passionierten Bergsteigern so flüssig von der Zunge gehen wie Nanga Parbat, K2 oder Chomolungma . Auch mich ziehen sie in ihren Bann. Schon, weil mein Rucksack ihren Namen trägt. Das Städtchen zu ihren Füßen heißt wie der höchste von ihnen - in der Sprache der Ureinwohner: El Chaltén, der Berg, der raucht. Es ist so einmalig wie die Berge außenherum. Ein Ort, in dem niemand ohne Bergstiefel, Trekkinghose, Hi-Tech-Fleece, Goretex-Anorak, Wander­stöcken oder Eispickel zu sehen ist. Die Trekking-Hauptstadt Argentiniens.

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Oct 14 2016

ARG Curacautin (La Araucanía, Chile) (GPS: 38°27,922'S; 071°45,666'W)

Foto Chile "Bitte fahren Sie ihr Fahrzeug zum Röntgengerät!" fordert mich der junge Grenzer in fließendem Englisch auf. Ok, dann kramen sie wenigstens drinnen nicht überall herum! Weit gefehlt: nach dem Röntgen (natürlich ergebnislos) stürzen sich drei Grenzer und einer der 'Sanitärabteilung' in die Lady Grey, zerren Polster hervor, öffnen Türen, Schubkästen und Fächer. Besonders angetan hat es ihnen der Kühlschrank, wo sie drei Eier, 50 Gramm Honig und ein Stückchen Wurst (das ich eh dem Hund geben wollte) beschlagnahmen. Wie gut, dass ich auf dem Fragebogen angekreuzt hatte, dass ich zwei Äpfel anzumelden habe. Sonst würde mir ob der illegalen Einfuhr von Gütern, die die Landwirtschaft gefährden, eine saftige Geldstrafe drohen (wie andere Reisende aus erster Hand zu berichten wussten). Noch mal Glück gehabt, auch wenn die Prozedur gute 1½ Stunden dauert.

Wenigstens sind die chilenischen Grenzer freundlich. Aber eben auch neugierig! Und gewissenhaft!
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Jun 30 2016

CHL RAP Hanga Roa (Osterinsel, Chile) (GPS: 27°08,961'S; 109°25,470'W)

Foto Rapa Nui (Chile) Osten oder Westen? Südamerika oder Ostasien? Peru oder Marquesas? Woher kamen die Insulaner? Wann? Welche Boote hatten sie? Was haben die riesigen Steinkolosse zu bedeuten? Wie wurden die ohne jedes Werkzeuge geschaffen? Wie konnten sie aufgestellt werden? Wie kommt der tonnenschwere Kopfputz auf die Statuen? Warum ist die Insel eine karge Wüste in den Tropen? Was hat es mit der Schrift auf sich, die mit keinen anderen Schriftsystem der Welt vergleichbar ist? Warum haben die Insulaner unverkennbar europäische Gesichtszüge?

Fragen über Fragen. Schon seit das abgelegene Eiland im 18. Jahrhundert entdeckt wurde. Für die alte, die europäische Welt entdeckt wurde, muss man sagen. Selbst angesehene Wissenschaftler streiten in schöner Regelmäßigkeit über die Antworten. Unser norwegischer Freund Thor Heyerdahl ist daran nicht ganz unschuldig. Osten oder Westen? Das ist die entscheidende Frage!

Einige der Antworten sind allerdings höchst alarmierend!
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